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Einfach Schlafen – 5 Tipps für eine erholsame Nacht

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Einfach Schlafen – 5 Tipps für eine erholsame Nacht

Besser Schlafen

Wir müssen schlafen, das weiss jeder. Aber das der Schlaf ist ein grosser und wichtiger Teil in unserem Leben ist, vergessen wir gerne. Wir verbringen täglich fast ein Drittel damit. Trotzdem habe ich oft das Gefühl, dass wir ihn zu selbstverständlich nehmen. Wir streben immer nach besseren Leistungen, suchen neue Marketingstrategien oder möchten höheren Umsatz erzielen. Doch wie wollen wir das alles bewerkstelligen, wenn unser Körper und Geist erschöpft sind? Irgendwann haben wir auch unsere letzten Energiereserven aufgebraucht und leben nur noch von einer heissen Tasse Kaffee zur Nächsten.

Deshalb bin ich der Meinung, dass wir unser Augenmerk vermehrt auf unsere Schlafqualität richtigen sollten. Denn ausgeschlafen sind wir leistungsfähiger und kreativer. Ein wichtiges Argument, gerade in meiner Branche. Kreativität ist alles, denn darauf basieren größtenteils meine Texte.

Ich hatte lange Zeit immer wieder Mühe mit schlafen. Ich lag Nächte lang wach und habe mich in meinem Bett von links nach rechts gewälzt. Es gab sogar mal eine Zeit, in der ich nur etwa vier Stunden pro Nacht schlafen konnte. Der pure Horror für mich als Langschläfer. Wenn ich nicht meine acht Stunden Ruhe bekomme, dann bin ich am nächsten Tag nicht mehr zu gebrauchen. Dies war auch damals so. Ich lebte nur noch für den Feierabend und die Wochenenden. Das Schlimme war, ich konnte nicht einmal an meinen freien Tagen richtig schlafen. Zu jener Zeit war es stressbedingt. Mein Kopf konnte nie abschalten, bekam keine Pause und war ständig am Listen abarbeiten. Um dies jedoch einzusehen, brauchte ich eine Weile.

Heute ist es zum Glück anders. Ich schlafe gut und bin am Morgen wesentlich fitter. Man könnte fast sagen, ich bin zu einem Morgenmenschen mutiert, was früher so gar nicht mein Fall war. Ich halte auch jetzt nicht gerne einen Vortrag um 07.00 Uhr in der Früh, aber ich arbeite viel lieber in den Morgenstunden und bin zu dieser Tageszeit kreativer. Natürlich erst nach einer Tasse Kaffee aber einen Fortschritt ist das schon. Finde ich.

Ich habe Dir hier 5 Tipps rausgesucht, mit denen ich meine Schlafqualität verbessert habe. Probiere es aus. Du wirst es nicht bereuen. Versprochen.

1. Eliminiere störende Lichtquellen

Ich persönlich kann nur schlecht schlafen, wenn es im Zimmer nicht 100 % dunkel ist. Dies ist auch nicht verwunderlich, denn sobald unser Gehirn Licht wahrnimmt, stoppt es die Melatonin-Ausschüttung. Dieses Hormon ist für den Schlaf zuständig. Wenn diese Produktion gestoppt wird, schläfst Du automatisch schlechter ein.

Mein Tipp: Stelle Dich vor dem zu Bett gehen in Dein Zimmer und inspiziere es genau. Alles was irgendwie Licht abgibt, muss raus. Dies schliesst alle Lämpchen (seien sie noch so klein) wie beispielsweise am Fernseher oder auch der digitale Wecker mit ein. Wenn Du nicht ohne Deinen TV im Schlafzimmer überleben kannst (und ich würde mir erneut überlegen, ob er nicht doch raus kann), dann klebe wenigstens alles ab, was irgendwie leuchtet. Wenn Deine Fenster immer noch zu viel Licht durchlassen, versuche es mit möglichst dicken Vorhängen. Es gibt dafür Spezielle, welche den Raum zusätzlich abdunkeln.

2. Versuche den Stress draussen zu lassen

Wenn Du einen hektischen Tag hattest und erst spät abends nach Hause gekommen bist, legt Dich wenn möglich nicht sofort ins Bett. Dein Kopf wird sehr wahrscheinlich noch zu voll sein, um schon an Schlaf zu denken. Versuche zuerst, etwas runterzufahren, bevor Du Dich in Deinen wohlverdienten Schlafanzug wirfst.

Mein Tipp: Entspannung ist jetzt das A und O. Tue Dir etwas Gutes und gönn Dir ein heisses Bad oder noch ein paar Seiten eines Buches. Du wirst buchstäblich merken, wie der Stress und die Anspannung aus Deinem Körper entweichen.

3. Kein stundenlanges Herumwälzen mehr

Studien haben gezeigt, dass im Bett grundsätzlich nur geschlafen werden sollte. Das heisst, kein Fernsehen bis Mitternacht, kein Essen im Bett und wenn möglich auch kein schlafloses von-links-nach-rechts-Gedrehe. Dies hat einen simplen Grund. Dein Gehirn verbindet so nur noch schlafen mit Deinem Bett. Und das ist ja schliesslich unser Ziel. Denn wer will schon stunden lang wach liegen und die Zimmerdecke anstarren.

Mein Tipp: Wenn Du merkst, dass Du nicht einschlafen kannst, dann steh auf. Denn Du wirst nicht mehr Schlaf bekommen, wenn Du Dich genervt herumwälzt. Geh in einen anderen Raum und lies beispielsweise ein Buch oder höre ruhige Musik. Schalte das Licht nur gedämpft ein, damit Du nicht gleich wieder hellwach wirst. Solltest Du langsam eine Müdigkeit verspüren, dann starte noch einmal einen Versuch und lege Dich ins Bett. Ich bin überzeugt, wenn Du Dich daran hältst, wird es Wunder bewirken.

4. Meditation für ein schnelles Einschlafen

Ich bin selbst nicht der Meditations-Typ, weil ich mich schlicht weg nicht damit auseinandergesetzt habe. Dieses Thema war mir lange suspekt und es kam mir zu „gross“ vor. Jedoch hat mir eine Freundin, welche sich sehr gut mit diesem Thema auskennt, erklärt dass beispielsweise auch beten oder Mantras aufsagen, eine Form des Meditierens ist. Dies fand ich sehr spannend und nicht mehr so befremdlich. Ich habe mir nun ein paar positive Affirmationen herausgesucht, welche ich im Geiste als Mantra immer wieder vor dem zu Bett gehen wiederhole. Damit schlafe ich viel schneller ein und sie geben mir ein
positives Gefühl.

Mein Tipp: Wenn Du nichts mit positiven Affirmationen am Hut hast, hast Du vielleicht Wünsche, welche Du Dir vor dem Schlafengehen aufsagen kannst. Oder Du überlegst Dir, für was Du dankbar bist. Auch hier ist die Gewohnheit das Ausschlaggebende. Dein Gehirn gewöhnt sich an dieses Ritual und weiss, dass es nun abschalten kann.

5. Mit Yoga zur inneren Ruhe

Dies ist auch etwas für alle Nicht-Yogis. Es gibt bestimmte Übungen, welche einen positiven Effekt auf Deine Schlafqualität haben. Diese sind einfach auszuführen und sie signalisieren Deinem Körper auf ruhige Weise, dass es Zeit zum Schlafen ist. Im Onlineportal gofeminin.de habe ich ein Youtube-Tutorial gefunden, welches dieses Thema behandelt und Dir einfache Übungen zeigt (hier gelangst Du zum Video*).

Mein Tipp: Versuche auch hier wieder eine Regelmässigkeit reinzubringen. Suche Dir dafür einen ruhigen Ort und eine bequeme Yogamatte. Der positive Nebeneffekt: Diese Übungen sind nicht nur für einen besseren Schlaf, sondern bringen mehr Bewegung in Dein Leben und tun Deiner Seele gut.

Ich hoffe, Du kannst die eine oder andere Anregung für Dich nutzen, damit schlaflose Nächte bald der Vergangenheit angehören. Nun bleibt mir nur noch zu sagen: Schlaf gut und träum was Schönes.

Deine Cindy

*Dieser Blogartikel enthält unbezahlte Werbung. Für diese Empfehlung erhalte ich in keiner Weise eine Gegenleistung.

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